NACHLESE

Septemper 2016 – 13. Oldtimertreff

4. September 2016 zwischen Bürsten- und Heimatmuseum und Rathaus

Aufstellflächen:

  1. vor dem Rathaus: LKW, PKW

  2. Parkplatz neben Rathaus: PKW

  3. Gehweg gegenüber Rathaus: Zweiräder

  4. Parkdeck, Parktaschen Rathausberg: Traktoren, Ameisen

Start zur Rundfahrt 14°° Uhr

Strecken

Strecke 1: für Zweiräder, PKW und LKW

Rathaus- Paradies- Stützengrün -Rothenkirchen- Bärenwalde – Obercrinitz- Wildenau- Rodewisch- Wernesgrün- Rothenkirchen- Stützengrün- Schönheide

Strecke 2: für Traktoren, Ameisen und ähnliche langsam fahrende Nutzfahrzeuge

Rathaus- Paradies- Stützengrüner Straße- Neuheider Straße- Hauptstraße und zurück

Für das leibliche Wohl sorgt der Heimatgeschichtsverein!

Juni 2016 – Historisches Handwerk erleben

Sonnabend, 11. Juni und Sonntag, 12. Juni 2016 von 10°°- 18°° Uhr

Bürsten- und Pinselmacher,
Zimmermann, Stellmacher,  Schuhmacher
Werkzeugschärfen, Seifenherstellung
Schnitzen, Volkskunst

Dieses Jahr neu dabei:
Muldenhauer, Schmied, Puppenmacherin

Außerdem:
Kinderbasteln, Tombola, Kutschfahrten, Musikanten
Garteneisenbahn

Offene Kirche

Für das leibliche Wohl sorgt der Heimatgeschichtsverein!

Mai 2016 – 450 Jahre Schönheiderhammer

‚Ununterbrochen‘ Sonderausstellung vom 30. April bis 16. Okt. 2016

Eines der traditionsreichsten Unternehmen des westlichen Erzgebirges feiert in diesem Jahr seinen 450sten Geburtstag.

Laut Ortschronist Ernst Flath wurde dem Pächter des Vorwerks Schönheide namens Georg Blöde am 27. 2. 1566 die Konzession zur Errichtung eines Eisenhammers auf besagtem Vorwerksgelände erteilt.

Eine erste Blüte erlebte das Werk dann unter dem Besitz der Familie Siegel. Sie führte den Betrieb zwischen 1584 und 1707. Hochofen, Blechhammer und Zinnhaus wurden eingerichtet. Die Bleche vom Schönheiderhammer bildeten die Grundlage der Schwarzblechklempnerei in Schönheide und der Flaschnerei (Weißblechner) in Eibenstock.

1826 übernahmen die Edlen von Querfurth das Hammerwerk. Unter ihrer Leitung wurde es nach und nach in eine Eisengießerei umgewandelt. Konkurrenzfähig blieb man durch die Fertigung von speziellen Gusserzeugnissen, z.B. Kunst- und Ofenguss, Spezial- Roststäbe, Hohlguss (im Werk emailliert) und nicht zuletzt Temperguss. Beim Tempern werden Gussteile in besonderen Öfen noch einmal geglüht, um ihnen dabei Kohlenstoff zu entziehen. Nach mehrjährigen Versuchen gelang dies in Schönheiderhammer 1866, erstmals in Deutschland, also vor 150 Jahren.

Temperguss prägt den Betrieb bis heute. Produziert werden einbaufertig bearbeitete Ausgleichsgehäuse für Fahrzeughersteller wie VW, Opel und Renault.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Entwicklung des ältesten ohne Unterbrechung tätigen Eisenwerks in Deutschland. Gezeigt werden z.B. interessante Exponate aus dem Betriebsarchiv wie Hammerwerksansichten, Musterkoffer oder eine handgemalten Karte „Eisen im Erzgebirge“. Es werden Einblicke in den Betrieb von alten Hochöfen, Kupolofen und Temperei gewährt. Nicht zu vergessen auch die museumseigene Sammlung von gusseisernen Öfen und Produkten aus Stabeisen und Schwarzblech.           

Februar 2016 – Dampfwochenende

Dampfwochenende am 27/28 Februar 2016, 13°°-18°° Uhr

Wie jedes Jahr treffen sich auch heuer wieder die Freunde von Dampfmaschinen, Heißluftmotoren, Vakuummotoren und dazugehörigen Antriebsmodellen sowie alten Blecheisenbahnen am letzten Februarwochenende im Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide.

Dem Besucher bietet sich ein interessanter Querschnitt alter Blechspielzeuge und neuer, origineller Eigenbauten – der größte Teil wird natürlich in Betrieb genommen.

Als Besonderheit werden dieses Jahr auch Blechboote und Schiffe vorgeführt.

Es besteht die Möglichkeit zum Fachsimpeln, Tauschen und auch noch zum Vorführen.

Außerdem kann an diesem Wochenende die aktuelle Sonderausstellung „Flachschnitzerei aus Grünhainichen- Figuren der Firma Emil Helbig“ letztmalig bestaunt werden.Danach bleibt das Museum wegen Ausstellungsumbau bis zum Ostersamstag geschlossen.

Dezember 2015 – Weihnachtsausstellung

Weihnachtsausstellung 28. Nov. 2015 bis 28. Feb. 2016

„Flachschnitzereien aus Grünhainichen – Figuren der Firma Emil Helbig“

Die diesjährige Weihnachtsausstellung im Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide besteht erstmals aus Leihgaben, und zwar fast ausschließlich aus dem Fundus der Firma Emil Helbig. Diese Ausstellung feierte ihre Premiere bereits im Jahre 2013. Sie wurde anlässlich des 80. Firmenjubiläums im Spielzeugmuseum Seiffen gezeigt.
Der ehemalige Fachschullehrer Emil Helbig gründete im Jahre 1933 im Spielwarendorf Grünhainichen, bekannt auch für die Engel von Wendt und Kühn, seine Firma für Kunstgewerbliche Schnitzerei. Als „marxistisch gesinnt“ eingestuft, wurde er davor von den Nazis aus dem Dienst an der Gewerbeschule entfernt und am 17 März inhaftiert. Nach der Entlassung aus dem KZ Sachsenhausen war er gezwungen, sich eine neue Tätigkeit zu suchen. So entschloss er sich, den schwierigen Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Zunächst wurden Spielzeuge wie Steckenpferde oder Fahrtiere, später Auftragsarbeiten wie Leuchter, Krippen oder Pyramiden gefertigt. 1935 stellte die Firma erstmals auf der Leipziger Messe aus, mittlerweile auch bereits mit einem großen Sortiment an geschnitzten Figuren. Die Spezialisierung auf die später für Helbig typischen Flachschnitzereien entstand durch ein Unglück. Bei der Lieferung von 100 Stück „Weißer Hirsch mit Blumenkind“ zerbrachen alle Hirsche, nur das flachgeschnitzte Blumenkind blieb heil. So baute man nach überstandenen Finanzproblemen das Sortiment an Miniaturfiguren beständig aus – Tiere, Kinder, Zwerge, Krippenfiguren, Engel, Weihnachtsmann, auch als kleine Szenerien. Geschnitzt mit wenigen, präzisen Schnitten, dezent und doch farbenfroh bemalt sind die Helbigfiguren nahezu einmalig und haben einen hohen Wiedererkennungseffekt.
Der dadurch bedingte wirtschaftliche Erfolg, zum Teil mit fast 40 Mitarbeitern, hielt auch nach dem Ende des 2. Weltkriegs an. Mittlerweile hatte der Sohn Walther die Leitung übernommen. 1972 wurde die Firma zwangsverstaatlicht, Walther Helbig blieb als Betriebsleiter. 1991 gründete er mit 72 Jahren die Firma neu. Seine Tochter Bettina Bergmann stieg damals ebenfalls in die Firma ein und führt sie bis heute weiter.
Zu sehen sind neben den bereits beschriebenen Figuren auch Pyramiden, Krippen und bildhauerische Arbeiten, z.B. aus Emil Helbigs Zeit als Modelleur in der Porzellanmanufaktur Meissen.

Das gesamte Museum ist weihnachtlich geschmückt.
Eine große Gartenbahn dreht ihre Runden.

 

Oktober 2015 – Tag des traditionellen Handwerks

Sa., 17. Okt. 13°° bis 18°°Uhr – So., 18. Okt. 10°° bis 17°°Uhr

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Museum am „Tag des traditionellen Handwerks“ im Erzgebirge. Es werden gezeigt:

– Andreas Schubert, Firma „Bäume aus dem Bürstenwinkel“:

 Alle Herstellungsschritte der Bürstenbäume und Naturholzminiaturen.

– Das Können der Schönheider Klöpplerinnen

Septemper 2015 – 12. Oldtimertreff

6. September 2015 zwischen Bürsten- und Heimatmuseum und Rathaus

Ab 12:00 Uhr können Oldtimer rund um das Schönheider Rathaus bewundert werden.

Rundfahrt ab 14:00 Uhr
Blauenthal – Burkhardtsgrün – Lichtenau – Bärenwalde – Rothenkirchen – Stützengrün

Geöffnet ist das Museum an diesem Tag von 12°°- 18°° Uhr

…für das leibliche Wohl wird gesorgt!!!

Juni 2015 – Historisches Handwerk erleben

Sonnabend, 13. Juni / Sonntag, 14. Juni, jeweils 10°° – 18°° Uhr

Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Demonstration alten Handwerks. Unter anderem zeigen dabei Bürsten- und Pinselmacher, Schuhmacher, Steinmetz, Zimmermann und Stellmacher ihr Können.

Außerdem kann Volkskünstlern und Kunsthandwerkern über die Schulter geschaut werden. Töpfern, Schnitzen, Klöppeln oder die Herstellung von Silberschmuck und Blütenbildern wären hier zu nennen.
Natürlich dabei: Handschuhmacher Rico Wappler und Bürstenmacher Ullrich Hochmuth – bekannt aus der aktuellen Sendung von „Steimles Welt“.
 
Außerdem wird Seife hergestellt, es werden Angelköder aus Blei gegossen und Porträts gemalt (Fotos hierfür können mitgebracht werden).

Für Kinder gibt es verschiedene Bastelangebote, z.B. Nistkästen und Specksteinanhänger.

Für das leibliche Wohl sorgt der Heimatgeschichtsverein, unter anderem mit „Brotwurscht und Schwammesupp“. Eine Tombola gibt es ebenfalls wieder, die Gartenbahn dreht ihre Runden und auch die Kirche nebenan kann besichtigt werden.

Herstellung von Bürstenbäumen

Mai 2015 – ‚Reise-Freiheit‘

Foto-Schau zu: ‚Wenn einer eine Reise tut‘ vom 14. Mai bis 18. Okt. 2015

Ab 14. Mai 2015 zeigt das Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide eine Fotoschau passend zur aktuellen Jahresausstellung. Zu sehen sind Amateurfotos von Reisen Schönheider Bürger aus der jüngsten Vergangenheit.

Jens Männel, Himalaja

Frank Bretschneider, Ostasien

Er liebt Flugreisen, seine Bilder entführen vor allem nach Ostasien. Tempelanlagen in Birma, die Chinesische Mauer, ein Paar in typisch japanischer Kleidung oder ein lachender Vietnamese sind Beispiele seiner Fotomotive.

Jörg Lenk, Chile 

Er begeistert sich für Touren durch einzigartig-karge Hochgebirgslandschaften. Seine Bilder entführen überwiegend in die Anden nach Chile und Argentinien oder ins nordindische Ladakh.

Diese Region im Himalaja hat es auch Jens Männel angetan. Neben großartigen Landschaftsaufnahmen beeindrucken vor allem seine Porträtfotos. Da er neben Ladakh auch Tibet und das Erdbebengebiet in Nepal bereiste, besitzt ein Teil der Bilder eine besondere Aktualität.

Andreas Schubert, Irland

Von einer Reise auf die grüne Insel Irland erzählen die Fotos des Museumsleiters Andreas Schubert reizvolle Landschaften, alte Kirchen, urige Kneipen.

April 2015 – ‚Wenn einer eine Reise tut‘

Jahresausstellung vom 4. April bis 18. Okt. 2015

Wenn einer eine Reise tut…

dann kann er was erzählen – von reizvollen Landschaften, beeindruckender Architektur, interessanten Menschen; von Reisepass, Geldumtausch und Grenzkontrollen; von Verkehrsmitteln, Fahrplänen und Verspätungen; von Reiseutensilien, Koffern und verschwundenem Reisegepäck; von Urlaubsfotos und allerlei Mitbringseln.
Dies alles findet sich in der diesjährigen Jahresausstellung des Bürsten- und Heimatmuseums Schönheide. Dabei werden verschiedene Aspekte beleuchtet:

  • Erzgebirge und Vogtland als Reiseziele,
  • Einfluss der Verkehrsmittel auf das Reiseverhalten,
  • Reisedokumente,
  • Koffer, Reiseutensilien,
  • Fotografieren und Filmen,
  • Reiseandenken und Prospekte,
  • Wandern….

Der überwiegende Teil der Exponate stammt aus dem 20. Jahrhundert. In diesen hundert Jahren wurde das Reisen zum Massenphänomen, davor war es ein Exklusiverlebnis Privilegierter.
Interessante Exponate sind zum Beispiel schön gestaltete Fotobüchlein von Reisezielen in Deutschland, ca. 100 Jahre alt, eine Reisetruhe für die Fahrt mit der Postkutsche oder eine Schmalfilmkamera von PENTACON.

Nach oben scrollen