Jahresausstellungen

Mai 2022 – Automobilkonstrukteur Louis Tuchscherer

„Geboren in Schönheide“ – Automobilpionier Louis Tuchscherer

175. Geburtstag und 100. Todestag des Konstrukteurs Louis Tuchscherer

Fotos und Dokumente: Schloßbergmuseum Chemnitz

In den letzten Jahrzehnten kam es immer wieder einmal dazu, dass der in Schönheide geborene und in Chemnitz lebende Louis Tuchscherer als Erfinder des Automobils bezeichnet wurde. Ein unbekannt gebliebenes Genie, welches aus seiner Pioniertat weder Ruhm noch Reichtum ziehen konnte. Dies taten andere, Carl Benz, Gottlieb Daimler… Doch war dem wirklich so? 

Nachdem sich über viele Jahre die Legende aus einem Jugendbuch der 1950iger Jahre gespeist hatte, erforschte in den 2010er Jahren der Chemnitzer Eberhard Kressner das Thema noch einmal gründlich und nach allen Seiten. Sein Fazit: Louis Tuchscherer hat bereits Ende des 19. Jahrhunderts ein funktionstüchtiges Automobil gebaut. Das Jahr 1880 für die erste Fahrt Tuchscherers mit seinem Auto durch Chemnitz lässt sich nicht belegen und erscheint in vielerlei Hinsicht als unrealistisch. Das älteste Dokument, ein Foto aus der Zeit um 1894/1895, stammt wohl auch aus der Zeit der ersten Fahrten. Damit wäre Tuchscherer, der in Chemnitz eine mechanische Werkstätte betrieb, dennoch der Erste, der in Sachsen ein fahrfähiges Automobil mit Verbrennungsmotor baute.
Dies ist dem Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide Anlass genug, dem Tüftler und Automobilpionier Louis Tuchscherer eine Sonderausstellung zu widmen.
Gezeigt werden Dokumente wie Fotos, Patenturkunde und Werbekarte, dazu ein beim Abriss seiner Werkstatt gefundener Verbrennungsmotor und ein von ihm konstruierter Holzspalter, beides erstmals in einer Ausstellung zu sehen. Ergänzt wird die Schau durch eine kleine Übersicht über den Kraftfahrzeugbau in Sachsen.

Eigens für das Jubiläum hat der Heimatgeschichtsverein beim Seiffener Spielzeugmacher Reiner Flath ein Tuchscherer-Auto in Miniatur anfertigen lassen. Dieses ist an der Museumskasse erhältlich, ebenso wie das Buch zu Louis Tuchscherer von Eberhard Kressner.

Tuchscherer-Auto

Seiffener Miniatur im Maßstab 1:220 dem Original nachempfunden vom Spielzeugmacher Reiner Flath

April 2022 – Eine kleine Osterschau

Am Samstag, dem 16.4.2022, wurde in unserem Museum eine kleine Osterschau eröffnet. Hier einige Eindrücke:

Unser historischer Trogbrunnen

…wurde in Betrieb genommen. Mitarbeiter des örtlichen Bauhofs (auch Vereinsmitglieder) sicherten ihn aus einem Abrissgebäude und  arbeiteten ihn auf. Dazu wurde ein Brunnenhäuschen nach historischem Vorbild geschaffen und beides am Museum aufgestellt.

Mai 2020 – Regional betrachtet – 75 Jahre Ende des zweiten Weltkrieges

Regional betrachtet – 75 Jahre Ende des zweiten Weltkrieges

Jahresausstellung vom 9. Mai bis 18. Oktober 2020

Die aktuelle Sonderschau ist eröffnet:
Behandelt werden unter anderem Themen wie Zwangsarbeit und Todesmärsche von KZ- Häftlingen, Artilleriebeschuss und unbesetzte Zone nach dem 8. Mai 1945.

März-Oktober 2018 – Bodenschätze in Sachsen

Sonderausstellung vom 31. März bis 21. Okt. 2018

„Bodenschätze – Sächsische Bergreichtümer in Archivalien des Bergarchivs Freiberg“

Grundlage für die diesjährige Sonderausstellung des Bürsten- und Heimatmuseums Schönheide bilden 14 Schautafeln, die 2008 für eine Sonderschau im Schloss Freudenstein in Freiberg vom dortigen Bergarchiv konzipiert wurden. Sie geben einen Überblick zum Thema Bodenschätze, deren Gewinnung und wirtschaftliche Nutzung in Sachsen. Beginnend bei den Erzen wie Silber, Kupfer, Zinn, Uran oder Eisen über Braun- und Steinkohle spannt sich der Bogen bis hin zu Schmuck- und Edelsteinen, Kalk oder Kaolin. Begleitend dazu werden in Vitrinen Mineralien, Erze und Gesteine, ebenfalls aus Sachsen, gezeigt. Die Mineralien sind zum größten Teil Leihgaben eines Schönheider Sammlers.
Außerdem zeigt die Ausstellung auch Produkte, für deren Herstellung Bodenschätze die Grundlagen bildeten. Werkzeuge und Türschlösser aus Eisen, Eibenstocker Zinngeschirr, mit Uran gefärbtes Glas oder Meissner Porzellan aus dem Grundstoff Kaolin seien hier beispielhaft genannt.

Der Leiter des Bergarchivs Freiberg, Dr. Peter Hoheisel, hält am 6. April 18°° Uhr einen Einführungsvortrag zum Thema.

Mai- 2017 – Verkehrszeichen

13. Mail bis 15. Oktober 2017

Mit der zunehmenden Motorisierung des Straßenverkehrs am Anfang des 20. Jahrhunderts machte sich auch das Aufstellen von Verkehrsschildern notwendig. Zunächst waren es größere und damit vom Fahrzeug aus lesbare Ortseingangschilder und Wegweiser sowie einige Warntafeln. Ab den 1920iger Jahren kamen Sperrschilder und Geschwindigkeitsbeschränkungen dazu, außerdem wurden die Verkehrszeichen zunehmend internationalisiert.

Tankstellen und Reparaturwerkstätten machten ebenfalls durch auffällige Emailleschilder auf sich aufmerksam.

Die Ausstellung zeigt ca. 25 Verkehrszeichen und Werbeschilder aus der Zeit zwischen 1925 und 1975, die zum Teil auch in Schönheide ihren Standort hatten. Dazu kommen Fotos, auf denen Verkehrsschilder an ihrem alten Standort zu sehen sind sowie alte Aufnahmen mit Kraftfahrzeugen im Ortsbild.

Außerdem sind eine Infotafel zum in Schönheide geborenen Automobilpionier Louis Tuchscherer, alte Straßenkarten, Fahrschullehrmittel und KFZ- Handbücher ausgestellt. Im Kassenbereich begrüßt ein Esso- Ölschrank der örtlichen Drogerie Pestel aus den 1930iger Jahren die Besucher.

Passend dazu zeigt das Museum ebenfalls bis 15.10. die Sonderschau „Spielzeugautos- ein Verkehrsmuseum in Miniatur“. Neben den ca. 300 Fahrzeugen aus Holz, Blech, Zinkguss oder Kunststoff aus der Zeit zwischen 1915 und 1980 kann man auch hier kleine Verkehrszeichen entdecken.

April 2017 – Spielzeugautos

15. April (Ostersamstag) bis 15. Oktober 2017

„Spielzeugautos- ein Verkehrsmuseum in Miniatur“

Anfang des 20. Jahrhunderts war ein Automobil noch etwas Exklusives. 1907 gab es ca. 5000 davon in ganz Deutschland. Dennoch befassten sich sowohl Blechspielzeughersteller im Nürnberger Raum als auch Holzspielzeugmacher in Seiffen mit diesem Thema. Bald schon übertrafen die Fertigungszahlen der Spielzeugautos die der großen Vorbilder. Die Faszination
dieser Fahrzeuge in Miniatur ist bis heute ungebrochen – und das nicht nur bei kleinen Jungs.
„Auto“ gehört zum frühesten Wortschatz von Kleinkindern. Erwachsene sammelten und sammeln Modell- und Spielzeugautos und erfüllen sich dabei Träume, die in Original unerfüllbar sind.
Die Sonderausstellung zeigt eine breite Palette von im 20. Jahrhundert gefertigten Spielzeugautos. Die Materialien reichen von Holz und Blech über Zinkdruckguss bis hin zu diversen Kunststoffen. Anfang des 20. Jahrhunderts war ein Automobil noch etwas Exklusives. 1907 gab es ca. 5000 davon in ganz Deutschland. Dennoch befassten sich sowohl Blechspielzeughersteller im Nürnberger Raum als auch Holzspielzeugmacher in Seiffen mit diesem Thema. Bald schon übertrafen die Fertigungszahlen der Spielzeugautos die der großen Vorbilder. Die Faszination
dieser Fahrzeuge in Miniatur ist bis heute ungebrochen – und das nicht nur bei kleinen Jungs.
„Auto“ gehört zum frühesten Wortschatz von Kleinkindern. Erwachsene sammelten und sammeln Modell- und Spielzeugautos und erfüllen sich dabei Träume, die in Original unerfüllbar sind.
Die Sonderausstellung zeigt eine breite Palette von im 20. Jahrhundert gefertigten Spielzeugautos. Die Materialien reichen von Holz und Blech über Zinkdruckguss bis hin zu diversen Kunststoffen. Da sind Miniaturfahrzeuge aus dem Seiffener Raum, die ältesten ca. 100 Jahre alt, die auf Grund ihres niedrigen Preises eine weite Verbreitung fanden und in Spielzeugkisten auch als Fuhrpark vorkamen.
Dagegen bekam man z.B. ein Schuco- Uhrwerkauto oder einen ferngelenkten Wartburg, anders als in der heutigen Überflussgesellschaft, nur einmal in einem Kinderleben geschenkt.
Solch ein Fahrzeug wurde oft wie ein Schatz gehütet. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich manche Exemplare bis heute in gutem Zustand und im Originalkarton erhalten haben.
Gern gesammelt wurde auch früher schon – zum Beispiel „Matchbox- Autos“ aus dem Westpaket oder 1:87-Modelle von „espewe“ aus Annaberg- Buchholz.
Da sind Miniaturfahrzeuge aus dem Seiffener Raum, die ältesten ca. 100 Jahre alt, die auf Grund ihres niedrigen Preises eine weite Verbreitung fanden und in Spielzeugkisten auch als Fuhrpark vorkamen.
Dagegen bekam man z.B. ein Schuco- Uhrwerkauto oder einen ferngelenkten Wartburg, anders als in der heutigen Überflussgesellschaft, nur einmal in einem Kinderleben geschenkt.
Solch ein Fahrzeug wurde oft wie ein Schatz gehütet. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich manche Exemplare bis heute in gutem Zustand und im Originalkarton erhalten haben.
Gern gesammelt wurde auch früher schon – zum Beispiel „Matchbox- Autos“ aus dem Westpaket oder 1:87-Modelle von „espewe“ aus Annaberg- Buchholz.

Mai 2016 – 450 Jahre Schönheiderhammer

‚Ununterbrochen‘ Sonderausstellung vom 30. April bis 16. Okt. 2016

Eines der traditionsreichsten Unternehmen des westlichen Erzgebirges feiert in diesem Jahr seinen 450sten Geburtstag.

Laut Ortschronist Ernst Flath wurde dem Pächter des Vorwerks Schönheide namens Georg Blöde am 27. 2. 1566 die Konzession zur Errichtung eines Eisenhammers auf besagtem Vorwerksgelände erteilt.

Eine erste Blüte erlebte das Werk dann unter dem Besitz der Familie Siegel. Sie führte den Betrieb zwischen 1584 und 1707. Hochofen, Blechhammer und Zinnhaus wurden eingerichtet. Die Bleche vom Schönheiderhammer bildeten die Grundlage der Schwarzblechklempnerei in Schönheide und der Flaschnerei (Weißblechner) in Eibenstock.

1826 übernahmen die Edlen von Querfurth das Hammerwerk. Unter ihrer Leitung wurde es nach und nach in eine Eisengießerei umgewandelt. Konkurrenzfähig blieb man durch die Fertigung von speziellen Gusserzeugnissen, z.B. Kunst- und Ofenguss, Spezial- Roststäbe, Hohlguss (im Werk emailliert) und nicht zuletzt Temperguss. Beim Tempern werden Gussteile in besonderen Öfen noch einmal geglüht, um ihnen dabei Kohlenstoff zu entziehen. Nach mehrjährigen Versuchen gelang dies in Schönheiderhammer 1866, erstmals in Deutschland, also vor 150 Jahren.

Temperguss prägt den Betrieb bis heute. Produziert werden einbaufertig bearbeitete Ausgleichsgehäuse für Fahrzeughersteller wie VW, Opel und Renault.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über die Entwicklung des ältesten ohne Unterbrechung tätigen Eisenwerks in Deutschland. Gezeigt werden z.B. interessante Exponate aus dem Betriebsarchiv wie Hammerwerksansichten, Musterkoffer oder eine handgemalten Karte „Eisen im Erzgebirge“. Es werden Einblicke in den Betrieb von alten Hochöfen, Kupolofen und Temperei gewährt. Nicht zu vergessen auch die museumseigene Sammlung von gusseisernen Öfen und Produkten aus Stabeisen und Schwarzblech.           

Mai 2015 – ‚Reise-Freiheit‘

Foto-Schau zu: ‚Wenn einer eine Reise tut‘ vom 14. Mai bis 18. Okt. 2015

Ab 14. Mai 2015 zeigt das Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide eine Fotoschau passend zur aktuellen Jahresausstellung. Zu sehen sind Amateurfotos von Reisen Schönheider Bürger aus der jüngsten Vergangenheit.

Jens Männel, Himalaja

Frank Bretschneider, Ostasien

Er liebt Flugreisen, seine Bilder entführen vor allem nach Ostasien. Tempelanlagen in Birma, die Chinesische Mauer, ein Paar in typisch japanischer Kleidung oder ein lachender Vietnamese sind Beispiele seiner Fotomotive.

Jörg Lenk, Chile 

Er begeistert sich für Touren durch einzigartig-karge Hochgebirgslandschaften. Seine Bilder entführen überwiegend in die Anden nach Chile und Argentinien oder ins nordindische Ladakh.

Diese Region im Himalaja hat es auch Jens Männel angetan. Neben großartigen Landschaftsaufnahmen beeindrucken vor allem seine Porträtfotos. Da er neben Ladakh auch Tibet und das Erdbebengebiet in Nepal bereiste, besitzt ein Teil der Bilder eine besondere Aktualität.

Andreas Schubert, Irland

Von einer Reise auf die grüne Insel Irland erzählen die Fotos des Museumsleiters Andreas Schubert reizvolle Landschaften, alte Kirchen, urige Kneipen.

April 2015 – ‚Wenn einer eine Reise tut‘

Jahresausstellung vom 4. April bis 18. Okt. 2015

Wenn einer eine Reise tut…

dann kann er was erzählen – von reizvollen Landschaften, beeindruckender Architektur, interessanten Menschen; von Reisepass, Geldumtausch und Grenzkontrollen; von Verkehrsmitteln, Fahrplänen und Verspätungen; von Reiseutensilien, Koffern und verschwundenem Reisegepäck; von Urlaubsfotos und allerlei Mitbringseln.
Dies alles findet sich in der diesjährigen Jahresausstellung des Bürsten- und Heimatmuseums Schönheide. Dabei werden verschiedene Aspekte beleuchtet:

  • Erzgebirge und Vogtland als Reiseziele,
  • Einfluss der Verkehrsmittel auf das Reiseverhalten,
  • Reisedokumente,
  • Koffer, Reiseutensilien,
  • Fotografieren und Filmen,
  • Reiseandenken und Prospekte,
  • Wandern….

Der überwiegende Teil der Exponate stammt aus dem 20. Jahrhundert. In diesen hundert Jahren wurde das Reisen zum Massenphänomen, davor war es ein Exklusiverlebnis Privilegierter.
Interessante Exponate sind zum Beispiel schön gestaltete Fotobüchlein von Reisezielen in Deutschland, ca. 100 Jahre alt, eine Reisetruhe für die Fahrt mit der Postkutsche oder eine Schmalfilmkamera von PENTACON.

April 2014 – ‚Musik am Henkel‘

Sondererausstellung: Kofferradios 05.04.- 19.10.2014

Kofferradios, Taschenradios, Radiorecorder aus der DDR

… sowie Importgeräte, welche meist aus der Sowjetunion und Japan kamen.
Dabei wird die Entwicklung tragbarer, batteriebetriebener Rundfunkempfänger dargestellt.
Mit dem „6D71“ vom VEB Stern Radio Berlin kam Ende 1952 das erste Industriegerät für 320,- DM (Deutsche Mark der Deutschen Notenbank) auf den Markt. Bestückt mit fünf Miniaturröhren und einer 85 Volt Anodenbatterie konnte man Mittelwelle empfangen. Wegen der nichtssagenden Typenbezeichnung und des grünen Kunststoffgehäuses wurde es im Volksmund „Laubfrosch“ genannt.
Im Laufe der 50er Jahre erschienen noch viele weitere Röhrenkofferradios, wie „Spatz“, „Libelle“ oder „Puck“ bis hin zum Spitzengerät „REMA Trabant UKW“ von 1959. Letzteres wurde von der Firma REMA in Stollberg gebaut.
Ebenfalls 1959 erschien mit dem „Sternchen“ vom VEB Stern Radio Sonneberg das erste Transistorradio der DDR, allerdings noch mit „West“-Transistoren!
Durch den Einsatz von Transistoren wurden die Kofferradios kleiner, leichter und leistungsfähiger. Außerdem konnte der Bedienkomfort verbessert werden. So gab es Radios mit Senderspeicher, Sensortasten oder Sendersuchlauf. Vom Messgerätewerk Zwönitz kam 1977 der „Stereoport“, der über einen zweiten Lautsprecher oder Kopfhörer Stereobetrieb ermöglichte.
Taschenradios wie „Mikki“, „Kosmos“ oder „Cora“ sowie Kofferheulen wie der „Stern Party“ waren in den 60er und 70er bei der Jugend so beliebt wie heute Handys oder Smartphones.
Kultstatus erlangten Radiokassettenrecorder wie der „Sternrecorder“ oder die Stereogeräte der SKR-Serie. Dass es bereits in den 50er Jahren tragbare Tonbandgeräte mit Batteriebetrieb gab, beweist das „Pouva Bändi“ aus Freital.

…und ab 18. Mai zusätzlich: ‚Kunst mit Faden und Papier‘

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