NACHLESE

Dezember 2020 – Weihnachtsausstellung

Jubiläums-Weihnachtsschau 2020

Aufgebaut ist sie, unsere Jubiläums-Weihnachtsschau ’20 Jahre Bürsten- und Heimatmuseum‘.

Im Kreise unserer Freunde, Besucher, Förderer und Vereinsmitglieder konnten wir am ersten Advent des ‚Corona-Jahres‘ 2020 diesen Geburtstag leider nicht begehen.

Denn am 1. Advent des Jahres 2000 wurde das Museum eröffnet – natürlich mit einer Weihnachtsausstellung. Zu sehen sind heute Aufstellspielzeuge wie Kaufläden, Puppenstuben, Bauernhöfe, Seiffener Miniaturen und Massefiguren, außerdem Krippen, Pyramiden und Weihnachtsfiguren.

Hier möchten wir einige Exponate vorstellen:

Bürsten- Kaufmannsladen und DDR H0- Modellbahnmaterial

 

Exotische Massetiere mit Tuchstaub – Thüringen/ Erzgebirge, Ende 19.Jh./ Anfang 20.Jh.

Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden Tierfiguren aus Teig- oder Papiermachèmasse mit Tuchstaub (Textilfaser) zur Nachbildung des Fells belegt. Dazu gab es unterschiedliche Techniken. Mancher streute mit einem Sieb die Fasern auf die noch feuchte Farbe, andere färbten die Fasern ein und bestäubten damit die Figuren. Auch gab es bei einzelnen Produzenten spezielle maschinelle Hilfsmittel (siehe auch „Claus Leichsenring: Massefiguren aus dem Erzgebirge“ ISBN: 3929048272). Besonders feine Figuren besaßen darüber hinaus Glasaugen aus Lauscha, im Bild Tiger, Elefant.

Lößnitzer Krippenfiguren

Die westerzgebirgische Stadt Lößnitz ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts für ihre Figurenschnitzer bekannt. Den thematischen Schwerpunkt stellt seit jeher die biblische Weihnachtsgeschichte dar. Etliche Schnitzer betrieben bis in die Mitte des 20. Jh. ihre Kunst auch gewerblich. Daher haben diese Figuren schließlich über die Region hinaus Verbreitung gefunden.

Großer Kaufladen

aus den 1950iger Jahren, bestückt mit Spielzeugen und Weihnachtsartikeln aus dieser Zeit. Unter anderem zu sehen: „Sportcabriolet mit Federwerk von CaJu, Miniaturräuchermann für die Puppenstube,Puppenkerzen, Lauschaer Christbaumkugeln….

Juni 2020 – Historisches Handwerk erleben – ENTFIEL!

Sonnabend, 13. Juni und Sonntag, 14. Juni 2020

CORONA: Leider, leider …muss unser Museumsfest „Historisches Handwerk erleben“, geplant am 13./14. Juni, in diesem Jahr ausfallen!

Der normale Museumsbetrieb ist möglich, aber ein Museumsfest mit Abstandsregeln leider nicht.

Mai 2020 – Regional betrachtet – 75 Jahre Ende des zweiten Weltkrieges

Regional betrachtet – 75 Jahre Ende des zweiten Weltkrieges

Jahresausstellung vom 9. Mai bis 18. Oktober 2020

Die aktuelle Sonderschau ist eröffnet:
Behandelt werden unter anderem Themen wie Zwangsarbeit und Todesmärsche von KZ- Häftlingen, Artilleriebeschuss und unbesetzte Zone nach dem 8. Mai 1945.

September 2019 – 16. Oldtimertreff

1. September 2019 zwischen Bürsten- und Heimatmuseum und Rathaus

Beginn um 12:00 Uhr

Rundfahrt ab 14:00 Uhr

Geöffnet ist das Museum an diesem Tag von 12°°- 18°° Uhr

Februar 2019 – Dampfwochenende

Dampfwochenende am 23./24. Februar 2019, 13°°-18°° Uhr

Zum Abschluss der Weihnachtsausstellung werden am 23./24. Februar wieder Dampfmaschinen, Heißluftmotoren, Eisenbahnen… vorgeführt.

Und am Sonntag, dem 24. Februar, zeigen noch einmal die „Rechenberger Häuselmacher“ ihr Handwerk.

Geöffnet ist an beiden Tagen von 13°°- 18°° Uhr.

Dezember 2018 – Weihnachtsausstellung

„Die Rechenberger Häuselmacher“ ab 01. Dez. 2018

Weihnachtsausstellung ab 01. Dez. 2018

Häuselmacher, also Hersteller von Spielzeughäuschen, gab es in den Spielwarenzentren des Erzgebirges schon vor 200 Jahren. In Katalogen des 19. Jahrhunderts entdeckt man Sortimente mit Städten und Dörfern, Rittergüter, Klöster oder Schlossanlagen in Miniatur. Durch die große Menge und Vielfalt der angebotenen Spielwaren ergab sich eine Spezialisierung der zumeist hausgewerblich tätigen Hersteller auf bestimmte Spielzeuggruppen. So gab es z.B. Reifendreher und Tierschnitzer, Männelmacher, Bäumchenmacher aber auch Schachtelmacher und eben Häuselmacher. Diese alten Häusertypen sind zumeist aus Holzbrettchen zusammengeleimt oder auch nur von Leisten bzw. vom Reifen abgespalten und bunt bemalt oder beklebt. Im Verlauf des 19. Jh. gewann Pappe als Material zunehmend an Bedeutung. Die Häuser waren nun nicht mehr nur Spielzeuge, sondern wurden für die Ausstattung von Heimat- und Weihnachtsbergen oder allgemein für die Weihnachtsdekoration genutzt. Um sie beleuchten zu können, wurden die Fenster ausgeschnitten oder ausgestanzt, mit Transparentpapier hinterlegt und mit geprägten Fensterrahmen versehen. Mitte des 20. Jh. sorgten die aufkommenden Modelleisenbahnen für eine zusätzliche Nachfrage an Gebäudemodellen. Auch hier gab es mehrere Hersteller in Marienberg, Olbernhau und Seiffen. Seit gut 20 Jahren befasst sich die Firma Naumann aus dem osterzgebirgischen Rechenberg-Bienenmühle mit der Herstellung von Miniaturhäusern. Markenzeichen und Hauptgeschäft sind die Fachwerkhäuschen mit einer Gesamthöhe von ca. 6,5cm. Dabei werden von gehobelten Buchenholzleisten Klötze abgetrennt und geschliffen und mit heller Grundfarbe bemalt. Das Fachwerk wird, oft nach konkreten Vorbildern, ebenfalls aufgemalt. Das Dachgeschoss wird von dreieckigen Kiefernholzleisten abgelängt und dunkel gebeizt. Neben den Fachwerkhäusern werden auch Kirchen, Fabrikgebäude und ähnliches gefertigt. Viele Gebäude entstehen dabei auf Kundenwunsch und in Kleinstserien. Mittlerweile fertigt das 2-Mann Unternehmen (Vater und Sohn) auch maßstäblich sehr viel größere Häusermodelle, zum Teil auch als Lichterhäuser. Die Ausstellung zeigt zum einen die breite Palette der Naumannschen Häusle: Serienhäuser, Sonderanfertigungen, Hintergrundhäuser, mit Häuschen bestückte Schwibbögen und Pyramiden, Häuser als Ergänzung und Zubehör für Seiffner Figurenhersteller… Des Weiteren sammelt die Familie Naumann schon seit einigen Jahren historische Miniaturhäuser, besonders aus dem Erzgebirge. Ein Teil dieser Sammlung ist ebenfalls zu sehen und dokumentiert die Vielfalt von Miniaturhäusern überwiegend aus dem 20. Jh.

Ergänzt wird die Ausstellung mit historischen Pyramiden, Figuren und Holzspielzeugen aus dem Museumsfundus, einer Spieleisenbahn und einem von den Schönheider Klöpplerinnen geschmückten Weihnachtsbaum.

September 2018 – 15. Oldtimertreff

2. September 2018 zwischen Bürsten- und Heimatmuseum und Rathaus

Beginn um 12:00 Uhr

Rundfahrt ab 14:00 Uhr

Geöffnet ist das Museum an diesem Tag von 12°°- 18°° Uhr

Juni 2018 – Historisches Handwerk erleben

Sonnabend, 9. Juni und Sonntag, 10. Juni 2018 von 10°°- 18°°

Handwerker aus der Region und Mitglieder des Heimatgeschichtsvereins demonstrieren traditionelle  Arbeitstechniken aus verschiedenen Bereichen. So werden zum Beispiel Bürsten eingezogen oder gedreht und Rasierpinselköpfe von Hand gefertigt. Wieder dabei sind auch der Stellmacher Hellfried Bäß mit seinen handgefertigten Stielen und Kuchenbrettern, Zimmerermeister Mike Höpke und der Schuhmachermeister Mario Stucke aus Auerbach. Peter Kober bietet wieder Werkzeug-Schärfen an. Messer, Scheren etc. können mitgebracht werden. Als Kunsthandwerker sind Jana Schröter mit ihrem Silberschmuck, die Schönheider Klöppelfrauen, sowie am Samstag Uta Kaufmann aus Rittersgrün mit ihren aus Blüten und Pflanzen gestalteten „Wiesenbildern“ dabei. Außerdem kommen am Sonntag die „Rechenberger Häuselmacher“- schon ein kleiner Vorgeschmack auf die kommende Weihnachtsausstellung.

Die Firma „Alpenofen“ aus Langenberg zeigt auch heuer wieder ihre handwerklich gefertigten Terrassenöfen.

Dieses Jahr neu dabei:
Passend zur aktuellen Bodenschätze- Sonderschau der Edelsteinschleifer Heiko Kragl.

Erstmals zeigen außerdem die beiden Schönheider Sandro Höppner und Günter Bechstein ihr handwerkliches Können als Maurer und Schmied.

Außerdem:
verschiedene Angebote für Kinder, eine Tombola, handgemachte Musik und Kutschfahrten.

Offene Kirche

Die Kirche kann besichtigt werden. – Einer der Höhepunkte ist in diesem Jahr sicher der überregionale Handwerkergottesdienst am Sonntag (10. Juni). Die Predigt hält dabei Harald Bretschneider, Urheber der „Schwerter zu Pflugscharen- Grafik“ und Akteur der friedlichen Revolution.

Beginn ist 10 Uhr in der Martin-Luther Kirche.

Für das leibliche Wohl sorgt der Heimatgeschichtsverein!

…unter anderem mit Roster und Räucherkäse sowie Kaffee und Kuchen. Zusätzlich kommt an beiden Tagen noch das Albernauer Fischauto.

Nach oben scrollen