NACHLESE

Mai 2024 – 100 Jahre Rundfunk in Deutschland

100 Jahre Rundfunk in Deutschland

Jahresausstellung vom 9. Mai bis zum 20. Oktober 2024.

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils sonntags von 13-18 Uhr

Am 29. Oktober 1923, also vor etwas mehr als 100 Jahren, begann der Rundfunkbetrieb in Deutschland. Aus diesem Anlass zeigt das Bürsten- und Heimatmuseum vom 9. Mai bis zum 20. Oktober in einer Sonderschau eine Sammlung von ca. 50 Radios, dazu Einzelteile für den Eigenbau und Werbung für Radios und örtliche Rundfunkgeschäfte.

Die Bandbreite reicht dabei von Eigenbau- Röhrenempfängern aus den 1920iger Jahren über die bekannten Volksempfänger der 1930iger, Geräte der Nachkriegszeit bis hin zu Kofferradios und Stereoanlagen der 1980iger Jahre. Der Schwerpunkt liegt auf Geräten aus der DDR. Hier finden sich z.B. eine HIFI Anlage von Stern Radio Sonneberg, die 1980 stolze 3090,- DDR Mark kostete oder das knallgelbe Kofferradio „Xivico 2010“ von Stern Radio Berlin, das ursprünglich in Mosambik für den dortigen Markt montiert werden sollte. Das Projekt scheiterte durch die Wende 1989/ 1990. Danach wurde es als Bausatz in Deutschland angeboten.

Die Ausstellung bietet einen schönen Querschnitt zur Radiohistorie von den Anfängen bis 1990. Und sicher werden auch Erinnerungen geweckt, ob an Opas „Dominante“, an den lang ersehnten „Stern- Recorder“ oder das Taschenradio vom Onkel aus dem Westen.

März 2024 – 75 Jahre Pico Express Modelleisenbahn

75 Jahre Pico Express Modelleisenbahn – die Anfänge im Gerätewerk Chemnitz

Jahresausstellung vom 30. März bis zum 20. Oktober 2024.

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils sonntags von 13-18 Uhr

Ein Thema ohne direkten Ortsbezug, jedoch Aufgrund von Objekten und Dokumenten aus unserem Sammlungsbestand – besonders dem Nachlass des früheren Zahnarztes und passionierten Modelleisenbahners Dr. Bräutigam – bietet sich dieses Jubiläum als Thema für unser Museum an.

Es werden dabei besonders die Anfänge des noch heute produzierenden Modellbahn- und Spielzeugherstellers Piko beleuchtet. Während das Unternehmen jetzt seinen Sitz in Sonneberg hat, begann doch alles vor 75 Jahren im ehemaligen Siemens & Halske Werk in Chemnitz. Gefertigt wurde von 1949 bis 1951 eine Systembahn in der Baugröße H0 mit Lokomotiven aus Zinkdruckguss, Waggons aus Bakelit, ein Gleissystem und ein passender Transformator, häufig ausgeliefert in farbenfrohen Zugpackungen.
Neben den Modellen und Dokumenten der PIKO-Express Bahn werden spätere H0- Fahrzeuge und Spielzeuge von Piko aus Sonneberg bzw. Oberlind gezeigt, außerdem Zubehör für die Modelleisenbahn aus der Zeit um 1950.

Februar 2024 – Dampfwochenende

Dampfwochenende am 24./25. Februar 2024, 13°°-18°° Uhr

Wer als Vorführender teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail oder telefonisch unter 0173/9055114 anmelden.

Dezember 2023 – Weihnachtsausstellung

Spielzeug mit Strom

Weihnachtsausstellung vom 2. Dez. 2023 bis zum 2. Feb. 2024, geöffnet ist die Ausstellung jeweils samstags, sonntags, feiertags von 13-18 Uhr.

 

 

 Freuen Sie sich auf:

Eisenbahnen, Autos, Baukästen und Elektro- Bastelarbeiten, Miniatur-Haushaltgeräte, elektrisches Puppenstubenzubehör, Spiele, Film-Projektoren, Trafos, Fahrregler, Motoren …

April 2023 – 200 Jahre Bürstenherstellung

200 Jahre Bürstenherstellung rund um den Kuhberg

Jahresausstellung vom 8. Apr. bis zum 15. Okt. 2023.

Geöffnet ist die Ausstellung jeweils sonntags von 13-18 Uhr

 

 

Die neue Sonderschau im Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide betrachtet einzelne Aspekte zum Thema Bürstenherstellung eingehender, zum Beispiel die Anfänge im Ascherwinkel oder den Hausierhandel. Dabei werden Leihgaben und neuere Zugänge aus dem Museumsfundus gezeigt, z.B. Briefköpfe aus den 1890iger Jahren, geschnitzte Bürstenmänner oder eine Scherzpostkarte „Wer Bürsten will, muß klingeln“ aus den 1920er Jahren.

In seinem Buch „Heimatkunde und Geschichte von Schönheide, Schönheiderhammer und Neuheide“ von 1907 nennt der Lehrer und Heimatforscher Ernst Flath das Jahr 1823 als Beginn der Bürstenherstellung in Schönheide. Vermutlich wurde ihm diese Jahreszahl bei Gesprächen mit den Nachfahren der ersten Bürstenmacher genannt. Ein Dokument, welches dies belegen könnte, hat sich bis heute nicht gefunden. Als „Bahnbrecher“ dieses später für die Region so bedeutenden Gewerbes bezeichnet Flath die im Ascherwinkel ansässigen Gottlieb Henneberger und Christian Friedrich Flemming. Letzterer ließ sein noch sehr bescheidenes Unternehmen 1831 in das Register der Handelskammer Plauen eintragen. Damit liegt dann auch der früheste urkundliche Beleg vor, der wiederum das Jahr 1823 als Zeitpunkt der ersten Versuche im Bürstenmachen glaubhaft erscheinen lässt.
In ärmlichen Verhältnissen lebend, meist ungelernt und mit einfachen Hilfsmitteln gestartet, schafften es die erfolgreichsten unter den ersten Bürstenherstellern und Händlern um 1850, ihr Gewerbe auf einen sicheren Stand zu heben. Mittlerweile hatten auch Stützengrüner und Rothenkirchner das Bürstenmachen für sich entdeckt. Der endgültige Durchbruch kam dann nach der Einführung der Gewerbefreiheit in Sachsen 1861. Zum Marktführer und schließlich größter Bürstenfabrik Europas wurde dabei die Firma Flemming.
Das 20. Jahrhundert brachte neben technischem Fortschritt zahlreiche Einschnitte: Bürstenarbeiterstreik 1906/07, Kriege, Weltwirtschaftskrise, sozialistische Planwirtschaft und nach 1990 wieder der Sprung in die Marktwirtschaft.

Februar 2023 – Dampfwochenende

Dampfwochenende am 25./26. Februar 2023, 13°°-18°° Uhr

Zum Abschluss der Weihnachtsausstellung werden wieder Dampfmaschinen, Heißluftmotoren, Eisenbahnen … vorgeführt.

Hier einige Impressionen:

Dezember 2022 – Weihnachtsausstellung

Oh Tannenbaum

Weihnachtsausstellung vom 26. Nov. 2022 bis zum 26. Feb. 2023, geöffnet ist die Ausstellung jeweils samstags und sonntags von 13-18 Uhr

 

 

 

Interessantes rund um Christbaum, Christbaumschmuck, Christbaumständer, künstliche Bäume und Beleuchtung.

Außerdem: Weihnachtsstube, LGB- Modellbahnanlage

Das Aufstellen eines Weihnachtsbaumes – auch Tannenbaum oder Christbaum genannt – ist wohl einer der ältesten Weihnachtsbräuche Mitteleuropas. Erste urkundliche Erwähnungen stammen aus dem frühen 16. Jahrhundert und finden sich im Gebiet Elsass/Oberrhein. Ab dem 18. Jahrhundert wurde er auch in Mitteldeutschland bekannt, zunächst besonders in den Städten.  Etwa hundert Jahre später hatte er die ländlichen Gegenden erobert, außerdem Länder im Westen und Norden Europas. Schließlich brachten ihn deutsche Auswanderer nach Amerika.

Die Ausstellung zeigt verschiedene „echte“ und auch alte künstliche Tannenbäume.

Interessant dürften dabei der hängende Weihnachtsbaum – meist aus Platzgründen in den Stuben der einfachen Leute bei uns verbreitet – oder zwei fast 100 Jahre alte künstliche Bäumchen aus Gansfedern sein.
Zwei Vitrinen zeigen Lauschaer Glasschmuck. Dieser entstand erstmals um 1850 im thüringischen Glasbläserdorf Lauscha und eroberte ab Ende des 19. Jahrhunderts die Weihnachtswelt.
Daneben sind alter und neuer Christbaumschmuck aus Holz, Watte oder Klöppelspitze zu sehen. Außerdem zeigt die Schau alte Christbaumständer aus Holz oder Eisen und zwei Ständer mit Spieluhr, sowie Kerzen, Kerzenhalter und elektrische Beleuchtungen.
Ein besonderer Anziehungspunkt der Weihnachtsausstellung ist wieder eine mit heimatlichen Motiven aufgebaute LGB-Modellbahnanlage.

Nach oben scrollen