Jahr: 2014

Dezember 2014 – Weihnachtsausstellung

Weihnachtsausstellung vom 29. Nov. 2014 bis 22. Feb. 2015

„Puppenstube, Kaufmannsladen, Pferdestall – Spielzeug im Gehäuse“

Die diesjährige Weihnachtsschau widmet sich besonders diesen typischen Spielzeugen der Advents- und Weihnachtszeit.

Spielzeug war für Kinder früherer Generationen meist etwas Besonderes, das oft nur in der Zeit von Mitte Dezember bis Anfang Januar aufgetragen wurde. So gehörte dieses „Spielzeug im Gehäuse“ häufig genauso selbstverständlich zur Weihnachtsstube wie Tannenbaum, Pyramide und Weihnachtsberg. Wer es sich leisten konnte, bestellte ein Gehäuse oder einen Stall beim Tischler oder kaufte ein industriell gefertigtes Stück, zum Beispiel von der Marienberger Firma Gottschalk, die ihre ausgezeichneten Produkte bis nach Amerika lieferte.

Die meisten Kinder waren aber darauf angewiesen, dass Vater, Großvater oder Onkel über genügend handwerkliches Geschick verfügten, um einen Kaufmannsladen, eine Puppenstube oder einen Pferdestall selbst zu bauen. Entsprechendes Zubehör wurde entweder selbst hergestellt, häufig aber auch gekauft. So gab es dann jedes Weihnachten etwas Kleines dazu: ein Püppchen oder einen Küchenherd aus Blech, einen Zugochsen mit Wagen oder eine neue Kasse für den Kaufmannsladen.

Die Ausstellung zeigt nun eine kleine Auswahl an Puppenstuben, Kaufmannsläden, Burgen, Pferdeställen und Bauernhöfen sowie zahlreiches Zubehör wie Öfen, Nähmaschinen und Waschutensilien, vor allem aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Besondere Exponate sind dabei unter anderem das große Puppenhaus aus den 1950iger Jahren, gebaut von Karl Müller, ein Verkaufsschrank mit Miniatur-Stickereimustern der Firma Hermann Bodo, Eibenstock, um 1900 oder eine Burg aus dem mittleren Erzgebirge, entstanden um 1890.

Wie jedes Jahr ist das Museum weihnachtlich mit Pyramiden, Weihnachtsberg, Fensterbretteln und Weihnachtsfiguren geschmückt. Auf die jüngsten Besucher wartet wieder eine Spieleisenbahn. Zur Eröffnung zum „Schennhaader Advent“ gibt es Handwerksvorführungen, zum Abschluss Ende Februar werden die historischen Dampfmaschinen angeheizt.

September 2014 – Oldtimertreff

7. September 2014 am Bürsten- und Heimatmuseum

Nunmehr schon zum 11. Mal lädt der Heimatgeschichtsverein Schönheide zum Oldtimertreff am Bürsten- und Heimatmuseum ein.

Ab 12:00 Uhr können Oldtimerfahrer mit ihren Zweirädern, PKW’s und Nutzfahrzeugen rund um das Schönheider Rathaus Aufstellung nehmen.

14:00 Uhr Start zur Rundfahrt

Zwei Strecken

Strecke 1: für Zweiräder, PKW und LKW
Schönheide, Eibenstock, Wildental, Carlsfeld, Schönheide

Strecke 2: für Traktoren, Ameisen und ähnliche langsam fahrende Nutzfahrzeuge
Eine Dorfrunde über Neuheide

Ab 15:30 Uhr wird auf dem Rathausvorplatz böhmische Volksmusik mit der Dudelsack-Kapelle aus Ledce zu erleben sein.

Darüber hinaus kann natürlich auch wieder das Museum mit den aktuellen Sonderausstellungen „DDR- Kofferradios“ sowie „Kunst mit Faden und Papier“ besichtigt werden.
Im Freigelände dreht die Gartenbahn ihre Runden, und für das leibliche Wohl sorgt der Heimatgeschichtsverein.

April 2014 – ‚Musik am Henkel‘

Sondererausstellung: Kofferradios 05.04.- 19.10.2014

Kofferradios, Taschenradios, Radiorecorder aus der DDR

… sowie Importgeräte, welche meist aus der Sowjetunion und Japan kamen.
Dabei wird die Entwicklung tragbarer, batteriebetriebener Rundfunkempfänger dargestellt.
Mit dem „6D71“ vom VEB Stern Radio Berlin kam Ende 1952 das erste Industriegerät für 320,- DM (Deutsche Mark der Deutschen Notenbank) auf den Markt. Bestückt mit fünf Miniaturröhren und einer 85 Volt Anodenbatterie konnte man Mittelwelle empfangen. Wegen der nichtssagenden Typenbezeichnung und des grünen Kunststoffgehäuses wurde es im Volksmund „Laubfrosch“ genannt.
Im Laufe der 50er Jahre erschienen noch viele weitere Röhrenkofferradios, wie „Spatz“, „Libelle“ oder „Puck“ bis hin zum Spitzengerät „REMA Trabant UKW“ von 1959. Letzteres wurde von der Firma REMA in Stollberg gebaut.
Ebenfalls 1959 erschien mit dem „Sternchen“ vom VEB Stern Radio Sonneberg das erste Transistorradio der DDR, allerdings noch mit „West“-Transistoren!
Durch den Einsatz von Transistoren wurden die Kofferradios kleiner, leichter und leistungsfähiger. Außerdem konnte der Bedienkomfort verbessert werden. So gab es Radios mit Senderspeicher, Sensortasten oder Sendersuchlauf. Vom Messgerätewerk Zwönitz kam 1977 der „Stereoport“, der über einen zweiten Lautsprecher oder Kopfhörer Stereobetrieb ermöglichte.
Taschenradios wie „Mikki“, „Kosmos“ oder „Cora“ sowie Kofferheulen wie der „Stern Party“ waren in den 60er und 70er bei der Jugend so beliebt wie heute Handys oder Smartphones.
Kultstatus erlangten Radiokassettenrecorder wie der „Sternrecorder“ oder die Stereogeräte der SKR-Serie. Dass es bereits in den 50er Jahren tragbare Tonbandgeräte mit Batteriebetrieb gab, beweist das „Pouva Bändi“ aus Freital.

…und ab 18. Mai zusätzlich: ‚Kunst mit Faden und Papier‘

Februar 2014 – Dampfwochenende

Dampfwochenende am 22/23 Februar ab 13°° Uhr

Vorführung von Heißluftmotoren, Dampfmaschinen und Flammenfressermotoren

Zum Abschluss der Weihnachtsausstellung treffen sich schon traditionell Dampfmaschinen- und Heißluftmotorenfreunde aus Westsachsen im Bürsten- und Heimatmuseum Schönheide.

Ab 13°° Uhr wird vorgeführt, bestaunt und gefachsimpelt.

Aktuell haben sich schon einige Vorführer angemeldet, so zum Beispiel Frank Tuchscherer aus Schönheide, der historische Uhrwerk- und Echtdampflokomotiven in Spur 0 zeigen wird.

Für Interessierte ist immer noch Gelegenheit, mitzumachen.

Dabei kann es sich auch um interessante elektrisch betriebene Technikmodelle oder Kleinst-Modellbahnanlagen handeln.

Nach oben scrollen